Menu:

Gebäudeenergieberatung

Energie sparen - für eine nachhaltige Entwicklung

Die Verbesserung von Energieeffizienz und Energieeinsparung ist zentrales Anliegen der Energiepolitik. Ein Hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem Gebäudebereich, in dem noch erhebliche Energieeinsparungen realisiert werden können. Diese Schwerpunktsetzung macht das 10-Punkte-Programm für mehr Energieeffizienz des Bundeswirtschaftsministeriums deutlich. Mit einer Reihe von gesetzlichen Maßnahmen wird dies unterstrichen. So setzt die Novellierung der Energiesparverordnung, die Einführung des Energieausweises für bestehende Gebäude und die erweiterten Finanzierungsmöglichkeiten für energetische Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des CO2- Gebäudesanierungsprogramms der KfW erhebliche Impulse für zusätzliche Bemühungen. Die Bundesrepublik Deutschland stellt damit auch international unter Beweis, dass sie auf dem Gebiet der Energieeinsparung vorangeht.

Energieeinsparung ist jedoch nicht allein aus der Perspektive Energie- und Klima-Schutzpolitik sinnvoll. Für den Einzelnen bedeutet gesparte Energie gerade in Zeiten hoher Energiepreise eine fühlbare Kostenersparnis.

  1. Mit dem Förderprogramm Vor-Ort-Beratung wird es Haus- und Wohnungseigentümern ermöglicht, die in ihren Gebäuden vorhandenen Energieeinsparpotenziale mit Unterstützung des Sachverstandes von Experten auf sinnvolle Weise zu nutzen. Es werden Ihnen individuelle Maßnahmepakete zur Verringerung des Energieverbrauchs vorgeschlagen und die Wirtschaftlichkeit dieser Maßnahmen berechnet. Das Beratungsergebnis bietet eine solide Grundlage für energiesparende Investitionen.
  2. Die Anspruchsberechtigten können natürliche oder juristische Personen sein. Auch rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (einschließlich der Wohnungswirtschaft) und des Agrarbereichs sind anspruchberechtigt, sofern ihre Umsätze im Geschäftsjahr vor der Antragstellung die Höhe von 50 Mio. Euro oder eine Bilanzsumme von 43 Mio. Euro bei Gewerbebetrieben respektive 1 Mio Euro bei Agrarbetrieben nicht überschritten haben.
  3. Anspruchsberechtigt sind ferner alle Einrichtungen, die gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen.

Von der Förderung ausgeschlossen sind grundsätzlich alle Unternehmen, an denen juristische Personen des öffentlichen Rechts mit Mehrheit beteiligt sind.

Ausgeschlossen sind von der Förderung auch alle Objekte, die in den letzten acht Jahren bereits Gegenstand einer nach dessen Richtlinien geförderten Vor-Ort-Beratung zu sparsamen und rationellen Energieverwendung waren.

Die Kosten der Vor-Ort-Beratung

Eine detaillierte und arbeitsaufwändige Beratung durch hochqualifizierte Spezialisten gibt es nicht umsonst. Da eine vernünftige und sparsame Energieverwendung aber auch im gesamtgesellschaftlichen Interesse liegt, beteiligt sich der Staat mit einem Festbetrag an den Beratungskosten.

  1. Der Zuschuss zur Vor-Ort-Beratung wird entsprechend als nicht rückzahlbarer Festbetrag an den Antrag stellenden Berater als Projektförderung ausgezahlt.
  2. Die Energieeinspar- Beratung kann als Grundlage für den Nachweis im Maßnahmenpaket 4 des CO2-Gebäudesanierungs-Programms dienen.

Die drei Phasen der Energiesparberatung

Der Berater schließt mit Ihnen einen Vertrag, in dem die drei Phasen der Beratung festgeschrieben sind. In diesem verpflichtet sich der Berater,

  • den Ist-Zustand des Gebäudes bzw. der Wohnung an Ort und Stelle zu erfassen, insbesondere der bautechnischen- und physikalischen sowie heizungstechnischen Gegebenheiten,
  • einen umfassenden Beratungsbericht zu erstellen,
  • die aufgezeigten Maßnahmen zur Energie- und Heizkosten- Ersparnis mit Ihnen mündlich zu erörtern.

Sie als Beratungsempfänger/in verpflichten sich, dem Berater, soweit vorhanden, die kompletten Baugenehmigungsunterlagen sowie alle Ausführungs- Zeichnungen zur Verfügung zu stellen.

Weiter zur 1. Phase